Wassergedicht

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Nymphengesang

 

 

Libellenflügelglitzernd bin ich, gleißend hell.

So quicklebendig, perlend frisch, so impulsiv und schnell.

Kaskadengischt, glänzt hier im Sonnenlicht.

Genieß' den Augenblick,

denn er kommt nie zurück.

Nebelzart umarme ich,

feucht, züngelnd, inniglich.

Nass, hitzig will ich Dich.

 

Denn ich bin Sybille

und ich liebe Dich!

 

Warst erfolgreich, wichtig, tüchtig,

warst so lange fort von hier.

Jetzt stehst Du vor mir, arbeitssüchtig,

bitte, bitte sprich mit mir!

Doch Du hast Anderes im Sinn.

Wo sind die Funkellichter hin?

Schaust auf meinen Silberspiegel,

siehst nur Dich.

 

Ich bin’s doch, Sybille

Doch Du hörst mich nicht!

 

Unruhig, kräuselnd,

schäumend, schämend,

unglücklich mich grämend,

versinke ich in tiefer Flut,

des Ozeans, das tut mir gut.

Die Oberfläche nur,

was interessiert sie mich?

 

Ich bin Sybille

Ich bin ich!

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