Der Phönix aus der Asche

Feuer, Walburga Weigmann, Öl auf Leinwand (70x100cm)
Feuer, Walburga Weigmann, Öl auf Leinwand (70x100cm)

Tabula Rasa

 

 

Die Probleme zerstören

statt sie zu hören.

Den gordischen Knoten durchschlagen

Hinweg mit all dem Unbehagen!

Verwandelt, was nach Hilfe schrie

in Anarchie.

 

Verwüstet das Land. 

Der Wald verbrannt.

Da steigt aus der Asche

wie man es gekannt

das gleiche Problem

im andern Gewand.

 

 

Walburga Weigmann

Lady Jane an Lady Marian

Band 1: Die Glorreichen aus Sherwood

Erde, Walburga Weigmann, Mischtechnik auf Leinwand (70x100cm)
Erde, Walburga Weigmann, Mischtechnik auf Leinwand (70x100cm)

Dem Himmel

entgegenstrebend im Gefühl.

Ruhend im Herzen / liegend im Sinn
liegt die wahre Frau / im Geiste ihres Seins.

Der Stamm ist ihr Ich / die Krone ihre Gedanken

Im eigenen Geist ist des Zentrums Wohl,
wo das Gesunde den Streit begreift / und legt ihn bei.
Auch mal der Schrei / nach Liebe nicht ruft.
Nur noch nach Ruhe / einem Paar geiler Schuhe.
Wo nur ist der Unterschied?
Er ist da / wo der Stamm

die Krone  erreicht.
Der Schatten

spendet Licht.
Licht  zum

Dunkel wird

und Denken

nur gespürt.
Die Wurzeln

des Traumes
am  Fuße

des Baumes
in der Höhle

geborgen
ohne Sorgen.
Der Baum ist

nur da / und
immer wahr.
Ist die Natur.
Mal liebend
mal  Hass
mal trocken
m a l  nass
in fauliger Erde
oder dürrem Sand
ist die Frau verkannt,

doch im weichen Moos
in den Schlaf gebannt.
Sanfte Hügel treiben Blüten
wie der Traum mit seinen Mythen

Agonie der Name
im Windeshauch
verweht
die Tugend
allen

Seins

                                                           Jana Paul

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Kommentare: 5
  • #1

    Walburga Weigmann (Donnerstag, 28 Oktober 2010 15:39)

    Lady Jane an Lady Marian ist gar nicht auf Anhieb zu finden! Schade!

  • #2

    Lady Jane (Donnerstag, 28 Oktober 2010 15:43)

    Liebe Walburga,

    ich wusste gar nicht, wie schön mein Gedicht zu deinem Erde-Bild passt... Du hast aus den Worten die Form des Baumes gegossen - auch das passt wunderbar. Der Auftakt zur Poetic Journey ist gegeben, und ich hoffe, bald Gedichte von dir zu lesen, die auf andere Bilder passen... Mit Lyrik lässt sich ein Bild besser beschreiben als mit der Sprache des Intellektes. Der Klang der Worte zur Sinnlichkeit der Farben. Das gefällt mir!

  • #3

    Walburga Weigmann (Freitag, 29 Oktober 2010 12:06)

    Ja, das passt ideal. Das Gedicht ist, Zufall oder nicht, genau richtig aufgebaut. Oben der Himmel - der Stamm erreicht die Krone zeilengenau an der richtigen Stelle - ebenso das Moos, die Hügel, und es geht über die Träume hinab bis ins tiefste Sein. Es ist organisch, lebend, der Superwurf! Ich werde das mit Gimp aufeinander bearbeiten - bin gespannt wie das aussieht.

  • #4

    Walburga Weigmann (Freitag, 29 Oktober 2010 12:24)

    Ich habe Tabula Rasa noch mal gelesen. Sagt man nicht besser: im andren Gewand oder and'rem also im anderem Gewand? Rechtschreibexperten - bitte melden! Sonst muss ich noch schreiben: im neuen Gewand. Das habe ich aber eigentlich gar nicht gemeint.

  • #5

    Centrifugal Juicer (Mittwoch, 24 April 2013 00:40)

    This is an excellent post! Thank you for sharing with us!