Das Glück...

...kommt oft - ganz unverhofft!

Heute macht mich das Rauschen des Regens glücklich! Nein, ich habe nichts eingenommen! Es ist nur so, dass ich dabei an die Geborgenheit denken muss, die ich stets beim Zelten empfunden habe.

Manchmal ist der Grund fürs Glücklichsein aber noch banaler. So ein einfaches Computerspiel zum Beispiel. Die Zeit und die Freiheit zu haben, etwas ganz Unnützes zu tun, ist doch Luxus oder?

Dazu fällt mir ein Gedicht ein.

"Es huscht das Glück von Tür zu Tür,
Klopft zaghaft an: — wer öffnet mir?
Der Frohe lärmt im frohen Kreis
Und hört nicht, wie es klopft so leis'.

Der Trübe seufzt: Ich laß nicht ein,
Nur neue Trübsal wird es sein.
Der Reiche wähnt, es pocht die Not,
Der Kranke bangt, es sei der Tod.

Schon will das Glück enteilen sacht;
Denn nirgends wird ihm aufgemacht.
Der Dümmste öffnet just die Tür —
Da lacht das Glück: "Ich bleib bei dir!" 

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oder

"es klopft an der tuer und ich frag: wer ist hier?
ich bin´s das glueck! toent es leise zurueck
das glueck - ich denk, ich spinn,
mitten in der woche drin?
tut mir leid,
fuer das glueck hab ich heut keine zeit.
ich muss noch viele dinge tun,
hab keine stund mich auszuruhn.
da lass ich doch kein glueck herein.
man kann nicht immer gluecklich sein.
das glueck kommt oft ganz unverhofft,
doch wenn´s mit meiner zeit nicht klappt,
dann hat das glueck halt pech gehabt."

(von helmut gebhard)

 

 

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